Posts mit dem Label 5 Federn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 5 Federn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

{Rezension} Seelen


Seelen // The Host
von Stephenie Meyer
Gebunden mit Schutzumschlag // 862 Seiten
ISBN: 9783551581907
Preis: 24,90€
Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Sogenannte Seelen haben sich in den menschlichen Körpern eingenistet und ihre Kontrolle übernommen. Nur wenige Menschen sind noch frei und leisten Widerstand, so wie Melanie. Als sie gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft gegen die Verdrängung aus ihrem Körper - und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Die Suche nach Jared, Melanies Geliebtem, wird dadurch nicht gerade einfacher, vor allem, weil auch Wanda nach und nach Gefühle für ihn entwickelt.
Warum ich dieses Buch nie gelesen habe? Wahrscheinlich einfach weil es von Stephenie Meyer ist. Ganz am Anfang habe ich die Biss-Bücher noch geliebt. Dann kamen die Filme, ich wurde älter und außerdem las ich immer mehr wundervolle Bücher, mit denen Bis(s) einfach nicht mithalten konnte. Ich habe Stephenie Meyer einfach nicht zugetraut, eine gute Dystopie zu schreiben. Aber eine gewisse Neugier gegenüber Seelen hatte ich schon immer gehabt. An den vielen Zweifeln gemessen war es mir aber vor allem auch zu teuer. Letztendlich konnte ich es mir vor einigen Wochen in der Bibliothek ausleihen.

Es kommt mir so vor, als würde ich in letzter Zeit nur gute Bücher lesen. Erst vor Seelen habe ich mich an Das Schicksal ist ein Mieser Verräter gewagt. Und doch weiß ich, dass Seelen allem die Krone aufsetzt. Ich kann mich an kaum ein Buch erinnern, das ich während der Schulzeit bis früh in den Morgen gelesen habe, über das ich so oft nachdenken musste, wenn ich es nicht in der Hand hatte, das mir während spannender Abschnitte solche Bauchschmerzen bereitet hat. Ich habe mir bei kaum einem Buch so viele Sorgen darum gemacht, wie es ausgehen könnte, dass vielleicht jemand meiner Lieblingscharaktere nicht durchkommen würde. Was auch immer ich mir vorher von der Handlung vorgestellt hatte - es kam etwas vollkommen anderes.

Angefangen mit der Sichtweise. Allein durch den Klappentext hätte ich eher vermutet, es würde aus Mel's Sicht erzählt werden, sie würde ihr Leben schildern mit einer Seele in ihrem Innern. Aber stattdessen erzählt Wanda. Und das wirft natürlich ein ganz anderes Licht auf die Dinge. Die Sichtweise einer Seele, die schon auf neun Planeten gelebt hat und nichts als Frieden möchte, stattdessen ist Mel immer noch in ihrem Kopf hörbar, ganz anders als es eigentlich sein sollte. Von den menschlichen Gefühlen überwältigt und mit Mel in ihrem Kopf macht sich Wanda schließlich auf den Weg, auf die Suche nach Mels Liebe Jared und ihrem kleinen Bruder Jamie. Allerdings glaubt man ihr im Unterschlupf der Rebellen erst nicht, dass sie es nur gut meint. Ganz im Gegenteil - voller Misstrauen beäugen die Menschen Wanda, natürlich, schließlich ist sie eine Seele. Das schlimmste ist allerdings, dass sie schon Hals über Kopf in Jared verliebt ist.

Allein durch dieses kleine Desaster - keiner glaubt ihr, dass sie es nur gut meint, niemand würde ihr glauben, dass Mel noch am Leben ist, alle begegnen ihr voller Hass, und das, obwohl sie auf dem Weg zu Jamie und Jared fast gestorben wäre - hatte Wanda sofort mein Mitgefühl. Dadurch, dass Wanda eine Seele ist und von Natur aus nur das Beste für alle möchte, kam es mir nie unnatürlich vor, dass sie eben so für einen Menschen unnormal selbstlos und auch naiv war. Es gehörte einfach zu ihrem Wesen dazu, war ganz normal. Was sie aber letztendlich so an mein Herz wachsen ließ, war die Verwandlung, die sie durchmachte, um ausgerechnet die Menschen zu retten, das Beste für sie zu tun, die ihr zu Anfang so Böses wollte, ohne ihr wirklich zuzuhören. Und ihre unerschütterliche Liebe, die mir immer mal wieder die Tränen in die Augen trieb. Wanda wurde menschlicher mit der Zeit, immer menschlicher. Und behielt immer noch genug ihrer eigenen Spezies an sich, um sich um ihre Liebsten zu sorgen und unbedingt das tun zu wollen, was für sie am besten war, auch wenn es Schreckliches für sie bedeutete. *mark for spoil* Ich hatte mehr als die letzten 100 Seiten über schreckliche Angst um Wanda, ihr Vorhaben könnte wirklich gelingen. Es durfte ihr einfach nichts geschehen. Nicht nach allem, was sie für die Höhlenbewohner getan hatte. *spoil end*

Bei der Dreiecksbeziehung handelt es sich um die einzige, mit der ich einverstanden bin, von allen Büchern, die ich je gelesen habe, oder Filmen, die ich je gesehen habe. Ich hasse Dreiecksbeziehungen grundsätzlich, weil eben meistens beide toll sind und mindestens einer schlecht wegkommt. Der Grund war ist wahrscheinlich der, dass es sich nicht exakt um eine Dreiecksbeziehung handelt. Schließlich geht es um vier Personen - Wanda, Mal, Jared und Ian - und eben drei Körper. Und das machte es so ungerecht kompliziert, dass ich manchmal aus Wut vor dieser Ungerechtigkeit fast geweint hätte. Mel und Jared gehörten zusammen, genau wie Ian und Wanda. Nur dass Wanda und Mel sich den Körper teilen mussten, der zu Jared gehörte, wobei Mel zum einen gar nicht die Kontrolle über den Körper hatte und zum anderen es immer beide mitbekamen wenn zwischen Ian und Wanda/Melanie oder Jared und Wanda/Melanie passierte. Das habe ich so gehasst und gleichzeitig war es unumgänglich, weswegen ich es wieder nicht hassen konnte.
Er drückte seine Wange an meine und flüsterte mir ins Ohr: "Melanie. Ich weiß, dass du da bist. Komm zurück zu mir."
Er zog langsam die Wange zurück und drehte den Kopf zur Seite, bis seine Lippen auf meine trafen. Er versuchte wirklich, mich sanft zu küssen. Ich merkte, dass er es versuchte. Aber seine Vorsätze gingen genau wie beim letzten Mal in Rauch auf. [...]
"Melanie Stryder!" Es klang so laut in meinem Ohr, ein Knurren, fast ein Schrei. "Du wirst mich
nicht verlassen. Liebst du mich nicht? Beweis es. Beweis es! Verdammt, Mel! Komm zurück!" Dann gingen seine Lippen wieder auf meine los.
Seelen gehört zu den Büchern und Filmen/Serien, die mich unglaublich nachdenklich machen. Darüber, was ich habe, jeden Tag mit meiner Familie und meinen Freunden, einfach sie zu haben und mit ihnen zusammen zu sein, dass es noch keine Apokalypse gab, dass alles in Ordnung ist. Andererseits auch darüber, dass eben nicht alles in Ordnung ist in unserer Welt und ob es uns nicht vielleicht ganz gut tun würde, von Seelen befallen zu werden, einfach damit die ganzen Blödmänner da draußen erkennen, dass sie unsere Welt nicht so sang- und klanglos zerstören sollten, oder dass sie einfach keine Gelegenheit mehr dazu haben. Oder einfach die Vorstellung, wie es wäre, den Körper mit jemandem zu teilen, seine Liebe zu jemand anderem so sehr zu spüren, dass sie auf einen selbst übergeht und man denjenigen genauso liebt, währenddessen aber auch ein Beziehung zu jemand anderem aufbaut, durch diese Ungerechtigkeit allerdings nicht in der Lage ist, ihm das alles zu geben, was man ihm gern geben würde. Es hört sich vielleicht übertrieben an, aber nachdem ich das Buch fassungslos zugeschlagen hatte, lag ich fast eine Stunde zusammengerollt auf meinem Bett und dachte genau darüber nach. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich leicht in Dinge reinsteigere und das öfter tue, wenn mich Dinge wirklich beschäftigen und mich ziemlich treffen - juhu, Pubertät macht den Kopf so unheimlich anfällig für so etwas, das kann schon beängstigend sein - jedenfalls musste ich erst einmal Sport treiben, duschen, Blumen Gießen, einfach irgendetwas, das mich davon ablenken würde. Ich werdeerst in ein paar Tagen ein neues Buch anfangen, so viel steht fest.
Seelen hat mich unheimlich beeindruckt, nicht nur gemessen an meinen niedrigen Erwartungen, sondern überhaupt. Es macht nachdenklich, berührt, reißt mit. Ich kann meine ganzen herumschwirrenden Gefühle, die dieses Buch in mir ausgelöst hat, nicht in ein paar Sätze zusammenfassen. Man muss es vor allem selbst lesen. Unbedingt.

{Rezension} Divergent


Divergent
Divergent #1
von Veronica Roth
Taschenbuch // 487 Seiten
ISBN: 9780062024039
Preis: 6,30€
In Beatrice Prior's dystopian Chicago world, society is divided into five factions, each dedicated to the cultivation of a particular virtue--Candor (the honest), Abnegation (the selfless), Dauntless (the brave), Amity (the peaceful), and Erudite (the intelligent). On an appointed day of every year, all sixteen-year-olds must select the faction to which they will devote the rest of their lives. For Beatrice, the decision is between staying with her family and being who she really is--she can't have both. So she makes a choice that surprises everyone, including herself.

During the highly competitive initiation that follows, Beatrice renames herself Tris and struggles alongside her fellow initiates to live out the choice they have made. Together they must undergo extreme physical tests of endurance and intense psychological simulations, some with devastating consequences. As initiation transforms them all, Tris must determine who her friends really are--and where, exactly, a romance with a sometimes fascinating, sometimes exasperating boy fits into the life she's chosen. But Tris also has a secret, one she's kept hidden from everyone because she's been warned it can mean death. And as she discovers unrest and growing conflict that threaten to unravel her seemingly perfect society, she also learns that her secret might help her save those she loves . . . or it might destroy her.
Ich glaube, es ist ein Jahr her, als auf einmal in jedem Blog über Divergent alias Die Bestimmung geredet wurde. "Toll, großartig!", hieß es mal, dann wieder "der zweite Teil ist endlich da!" Sogar mit Die Tribute von Panem verglichen viele das Buch. Allerdings war das eher dieser eine Grund, der mich immer ein wenig davor zurückweichen ließ. Denn für mich ist die Panem-Reihe unvergleichlich. Eine der ersten richtig bekannten und erfolgreichen Dystopien, noch ganz am Anfang der großen Dystopien-Flut, die alle Läden, Regale, Blogd überschwemmt. Nach immer mehr nur mittelmäßigen Dystopien wollte ich nicht mehr. Vor allem wollte ich nicht diese Enttäuschung, dass es schon wieder eine Dystopie quasi vermasselt hatte. Und wahrscheinlich war mir bewusst, wie schwer es war, an den Eindruck von Panem heranzureichen. Und glaubt mir, wenn man einmal etwas hört, einen Vergleich, dann bekommt man das nur noch sehr schwer wieder aus dem Kopf.
Allerdings kam ich dann auf die englischen Bücher und irgendwie landete Divergent dann in meinem ersten "englischen Warenkorb", wahrscheinlich weil die Neugierde im Endeffekt doch zu groß war. Trotzdem brauchte ich noch etwa ein halbes Jahr, bis ich Divergent wieder in die Hand nahm und begann zu lesen.
Divergent ist einfach nur unheimlich. Unheimlich schön, unheimlich spannend, nervenaufreibend, mitreißend, unheimlich einzigartig.

Die Protagonistin Beatrice lebt in einer Welt, in der die Menschen in Factions unterteilt sind, zum Beispiel Dauntless, die Mutigen, oder Abgenation, die Selbstlosen. Noch zählt Beatrice zu den Abnegation, da ihre Eltern dieser Fraktion angehören. Allerdings müssen Jugendliche mit 16 Jahren an einem bestimmten Tag im Jahr ihre eigene Fraktion wählen. Beatrice muss sich zwischen ihrer Familie und ihrer wahren Bestimmung entscheiden. In letzter Sekunde entscheidet sie sich für Dauntless. Und damit fängt das Abenteuer erst wirklich an, denn die Dauntless nehmen nur 10 neue Mitglieder auf - Tris, wie sie sich bei den Dauntless nun nennt, muss sich unter 20 anderen Jugendlichen beweisen, körperlich wie geistig. Aber das ist noch nicht alles. Denn beim Aptitude Test vor der Auswahlzeremonie findet Beatrice heraus, dass sie Divergent ist - sie ist nicht nur für eine Fraktion bestimmt, sondern trägt mehrere Begabungen in sich. Und das ist gefährlich. Für Tris sogar lebensgefährlich.

Schon bei der Auswahlzeremonie hat es mich erschrocken, wie früh die Jugendlichen schon ihren restlichen Lebensweg besiegeln müssen, indem sie eine dieser Fraktionen auswählen. Roth lässt keine Zeit, sich von diesem kleinen Schrecken zu erholen, denn schon auf dem Weg zum Hauptquartier der Dauntless wird klar - man kann schneller factionless sein, als man blinzeln kann. Denn es reicht nicht, sich für eine Fraktion zu entscheiden - die jeweilige Fraktion muss sich auch für dich entscheiden.

Trotz dieser alles andere als rosigen Bedingungen schafft Roth es, zwischen den Charakteren natürliche Verbindungen aufzubauen. Und vor allem gibt sie Tris eine unheimlich starke Persönlichkeit. Vorher bei Abnegation, wo man nicht in den Spiegel schauen, möglichst nie an sich selbst denken sollte, blüht sie bei den Dauntless auf und entwickelt mehr Mut als manch anderer. Ich habe selten so stark mit einer Protagonistin mitgefühlt, wie mit Tris. Ich wollte so sehr, dass sie es schafft, sich behaupten kann, dass sie sich selbst in dieser grausamen Welt findet.
Wie schon erwähnt war ich auch beeindruckt von Veronica Roths Fähigkeit, freundschaftliche Bande zwischen den Charakten zu knüpfen, trotz dieser harten Bedingungen, trotz des Konkurrenzkampfes, Misstrauens und der Verschiedenheit, Christina, Will und Tris brachten sich Vertrauen entgegen und halfen einander.

Und das für mich Schönste an dem Buch war die Liebesgeschichte. Ich sage bewusst nicht den Namen, falls es irgendjemand noch nicht gelesen haben sollte, ich nenne ihn einfach x. Jedenfalls war es mal keine typische Liebesgeschichte, die jeder von Anfang an hätte vorhersehen können, wie das so oft vor allem bei Dystopien der Fall ist. Diese Romanze entwickelte sich einfach, unaufhaltsam aber wunderschön, ich hab mich bei jeder Szene gefreut, in der Tris und x aufeinandertrafen und sich langsam aber sicher einander näherten, zum Kern des anderen vordrangen und sich endlich jemandem anvertrauen konnten. In meinen Augen eine der schönsten und realistischsten Liebesbeziehungen, die ich je in einem Buch erlebt habe.
Divergent wird nicht umsonst so hochgelobt. Dieses Buch war so nah and perfekt, wie es Bücher eben sein können, und ich werde es nicht das letzte Male gelesen haben. Wer Dystopien liebt - lesen! Wer die meisten Bücher mag, die groß gehypet werden - lesen! Aber es gilt zusätzlich, wer Dystopien hasst, Hypes ganz generell nicht leiden kann und dieses Buch noch nicht gelesen hat - du kannst damit einfach nichts falsch machen, dieses Buch ist für mich nahezu perfekt, wenn es für dich nicht wenigstens großartig ist, dann weiß ich auch nicht.

{Rezension} Wunder


Wunder // Wonder
von Raquel J. Palacio
Gebunden mit Schutzumschlag // 384 Seiten
ISBN: 9783446241756
Preis: 16,90€
August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist - wie August.
Als ich mich für eine Leserunde auf lovelybooks.de für dieses Buch bewarb, wusste ich noch nicht, was auf mich zukommt. Ein berührendes, trauriges, lustiges, mitreißendes Buch, das bis unter die Haut geht, durchs Blut und mitten ins Herz. Wenn man Wunder in nur einem Satz zusammenfassen sollte, dann so. Beim Lesen musste ich immer wieder lachen, und dennoch oft die Tränen zurückhalten, um weiterlesen zu können.

Es geht um den Jungen August, der an einer seltenen Kombination an Gendefekten leidet. Andere Kinder halten ihn für entstellt, haben Angst vor ihm, da er nicht unbedingt aussieht, wie sich die meisten "normal" vorstellen. Jetzt soll er zum ersten Mal in die Schule gehen und muss sich vielen Dingen stellen, allen voran der Realität und den anderen, normalen Menschen.

Als Leser erfährt man erst nach und nach, was an Auggie, wie ihn seine Freunde nennen, eigentlich anders ist. Zwar lässt er am Anfang schon durchblicken, dass er nicht gerade toll aussieht, weil sein Gesicht schon von Geburt an etwas "zermatscht" wirkt, um Auggies Worte zu benutzen. Aber da man sich davon noch nicht wirklich ein Bild machen kann, lernt man erst einmal August selbst kennen, ohne die Vorurteile, die sich Menschen anhand des Aussehens immer bilden. Vielleicht liegt es ja daran, dass Auggie so eine schwierige Kindheit hatte und sich immer mit angeekelten Blicken oder Mitleid abgeben musste. Jedenfalls hat er eine wirklich bewundernswerte klare Sicht der Welt. Er denkt mit einer Mischung aus Neugier und kühlem Kopf über die unterschiedlichsten Dinge nach, was zumindest ich einem Jungen in seinem Alter nicht zutrauen würde. Dass das Ganze dennoch nicht unecht wirkt, liegt daran, dass R. Palacio ihm jungenhafte und menschliche Eigenschaften angehängt hat, wie zum Beispiel seine Liebe zu Star Wars.
Während man also zuerst seine guten Eigenschaften kennenlernt, wie den Mut, sich der Schule zu stellen, was für einen Jungen wie Auggie wirklich nicht leicht sein kann, oder seine Liebe zu seiner Familie oder eben seinen bewundernswerten Blick auf die Welt, fragt man sich unwillkürlich immer, ob man eigentlich genauso reagieren würde, wie die meisten anderen Kinder an Augusts neuer Schule. Natürlich denkt man sich sofort, dass man vielleicht erstmal verdutzt wäre, sich aber dann entschließen würde, August zu helfen, ihm zur Seite zu stehen, da es doch so offensichtlich schwer für ihn ist, mit diesem Gesicht zu leben. Aber stimmt das auch wirklich? Ist es nicht in Wirklichkeit viel schwieriger, als man denkt, einem Jungen beizustehen, der von allen schräg angeguckt wird, der überhaupt immer und immer wieder angeguckt wird, weil die Menschen kaum glauben können, was man da sieht?


Die Geschichte mit diesen Gedanken zu lesen, das nachzuvollziehen, das macht das Buch so schwer zu verdauen. Auggie tut jeder komische Blick weh, den ihm die Leute zuwerfen, auch wenn er sich jegliche Regung verkneift, die auch nur verraten könnte, wie es ihm wirklich geht. Er trägt sogar volle zwei Jahre lang ununterbrochen einen Astronautenhelm, um sein Gesicht zu verstecken.
Neben August gibt es noch viele andere wirklich bewundernswerte Personen in diesem Buch, aus deren Sicht auch geschrieben wird, was die ganze Geschichte noch einmal viel besser erklärte. Die einzelnen Sichtweisen fügten sich zusammen, erklärten beispielsweise, wie viele Dinge die große Schwester Via jeden Tag hinter Auggies Bedürfnisse stellen muss, wie sie es schon ihr ganzes Leben getan hat. Oder sie erklärte, warum Summer sich am ersten Tag neben August setzte und ihm eine echte Freundin wurde.
In diesem Buch geht es nicht nur darum, wie ein Junge mit einem etwas anderen Gesicht mit der Welt fertig wird und lernen muss, damit umzugehen. Es geht darum, was andere Menschen tun können und sollten, um ihn bestmöglich zu untersützen. Dass es auch für sie nicht unbedingt leicht ist, Auggie zum Freund zu haben, oder in der Familie. Und vor allem zeigt diese Geschichte, dass Liebe und Freundschaft nicht ums Aussehen geht. Dass Loyalität und Freundlchkeit das Wichtigste sind, dass man auch mal Mut zeigen muss, um eine Freundschaft zu beginnen.
Wunder ist eine so aufwühlende, berührende Geschichte, wie man sie kaum bekommen kann. Ich habe jede Seite genossen und jeden Menschen, der Auggie unterstützt hat, bewundert, weil ich mir nicht einmal sicher bin, wieviel Mut ich selbst an ihrer Stelle hätte aufbringen können. Die Liebe, die August von so wenigen Menschen am Anfang bekommt, ist vielleicht mehr wert als die, die einige Menschen in ihrem ganzen Leben zu spüren bekommen werden. Wem hier nicht wenigstens an einer Stelle die Tränen kommen, der sollte vielleicht ein wenig über Menschlichkeit nachdenken.

{Rezension} Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick


Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick //
The Statistical Probability of Love at First Sight
von Jennifer E. Smith
Gebunden // 224 Seiten
ISBN: 3551582734
Preis: 16,90 €
Hadley könnte sich wirklich etwas Schöneres vorstellen, als auf der Hochzeit ihres Vaters Brautjungfer zu spielen. Dass sie dann allerdings ihr Flugzeug verpasst und erst einmal auf dem überfüllten New Yorker Flughafen festsitzt, hat sie dann doch nicht gewollt. Und genauso wenig hatte sie vor, sich ausgerechnet hier unsterblich zu verlieben: in den Jungen mit den verwuschelten Haaren und dem Puderzucker auf dem Hemd, der wie sie nach London muss. Hadley bleibt genau eine Fluglänge Zeit, um sein Herz zu gewinnen...

"Es gefällt mir, dass man weder hier noch dort ist. Und dass
man auch nirgendwo anders sein soll, während man wartet.
Man hängt irgendwie … in der Luft"
S. 38
Dieses Buch ist schon sehr, sehr lange auf meiner Wunschliste, aber irgendwie habe ich mich nie getraut. Das Buch ist so dünn, gerade einmal 220 Seiten und was soll da schon passieren? Ja, was kann auf 220 Seiten passieren? Eine ganze Menge. Jemand kann den Flug verpassen und sich deshalb in einen Menschen verlieben und zwei Menschen können sich verlieren und wiederfinden. All das und noch viel mehr passiert in diesem kleinen Buch, erzählt von Jennifer Smith in einer ruhigen unaufdringlichen Sprache, die mir bis unter die Haut ging.

Auch wenn der Titel am Anfang ein wenig kitschig klingt, so habe ich von der ersten Seite an die Tiefgründigkeit dieses Buches spüren können und das liegt ganz besonders an Jennifer Smiths Schreibstil. Sie schreibt sehr schlicht und einfach, ihre Sätze klingen manchmal locker und leicht und untermalen die Natürlichkeit dieses Buches, aber zwischendurch schafft sie es mit bezaubernden poetischen Beschreibungen von Gefühlen und Dingen den etwas ernsteren Aspekt dieser Geschichte und zwar den über Verlieren und Wiederfinden herzustellen.

Hadley und Oliver sind zwei Personen, die beide mitten aus dem Leben gegriffen sind. Sie sind beide auf dem Weg zu einer Familienangelegenheit, auf die sie nicht wollen und beide haben sie damit zu kämpfen.
Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, aber eigentlich wird die Geschichte aus Hadleys Sicht erzählt. Sie muss auf die Hochzeit ihres Vaters auf die sie nicht will. Zu ihrem Vater, der sich – so scheint ihr – von ihr mehr als nur die fünftausend Kilometer über den Atlantik entfernt hat. Und dann verpasst sie den Flug. Dass was sie die ganze Zeit wollte passiert und Hadley ist auf einmal gar nicht so erleichtert wie sie gehofft hatte.

Hadley und Oliver haben beide am Anfang ihre Probleme mit denen sie kämpfen müssen. Ihre kleinen Ecken und Kanten und vor allem ihre realitätsnähe haben sie mir sofort sympathisch gemacht. Besonders Hadley hat mich mir ihrer sensiblen und liebenswürdigen Art sofort überzeugt. Sie lässt den Leser sofort an sich heran, erzählt ihm von ihren Problemen, ihren Träumen und Hoffnungen, aber auch ihren Ängsten. Alles andere muss sich der Leser dazu denken, denn obwohl Hadley selbst auf jeder Seite des Buches präsent ist, erfahren wir wenig über sie. Was ihre Lieblingsfarbe ist, was sie in ihrer Freizeit macht und wer ihre Freunde sind, bleiben ein Geheimnis, aber Jennifer Smith beweist, dass man auch ohne solche Dinge wunderbare Charaktere erschaffen kann. Allein durch, ihre Handlungsweisen und die Dinge an die sie in dem Moment denkt, gemischt mit einigen wenigen Rückblenden, entsteht aus Hadley ein faszinierender, vielschichtiger, aber auch sehr normaler Charakter. So wie wir ihm vielleicht auf der Straße begegnen würden.
Dann ist da natürlich Oliver. Am Anfang fand ich ihn - anders als Hadley - wenig durchschaubar. Er hat wenig über sich erzählt und ich glaube er ist mit sich selbst nicht ganz im Reinen. Oliver hat genauso wie Hadley eine Hürde in London, die er lieber umgehen würde und vielleicht wirkt er deshalb am Anfang ein bisschen einsam und verloren am Flughafen. Aber hinterher habe ich ihn sehr gemocht mit seiner einfühlsamen und charmanten Art.
Image and video hosting by TinyPic
Er haut sie um, dieser Blick, diese Freude in seinen Augen, die Tiefe seines Lächelns. Das lässt sie erstarren, reißt ihr die Brust auf, wringt ihr das Herz aus wie einen nassen Lappen.
S. 118


Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick, ist ein bezauberndes Buch, das trotz der überschaubaren Seitenanzahl eine überraschende Tiefe bereitet, die ich nicht so leicht vergessen kann. Es garantiert einen wunderbaren Nachmittag voller süßer Lesestunden.

{Rezension} Pandemonium (Delirium #2)


Pandemonium // Pandemonium
Delirium #2
von Lauren Oliver
Gebunden mit Schutzumschlag // 352 Seiten
ISBN: 9783551582843
Preis: 17,90€
Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.
Ich bin ziemlich zwiegespalten an diese Fortsetzung der Delirium-Reihe herangegangen. Ich wusste schon, dass Lena sich erneut verlieben würde, was ich erst mal nicht wahrhaben wollte, da sie ja eigentlich Alex geliebt hat. Aber zum anderen war mir eigentlich schon klar, dass mich Pandemonium auf eine ganz eigene Art und Weise umhauen würde.

Was Dreiecksbeziehungen angeht, war ich schon immer eher negativ eingestellt. Hauptsächlich lag das daran, dass sich die Mädchen in meiner Sicht meistens für die falschen entschieden, außerdem finde ich es einfach blöd, wenn beide Typen gut sind und einer auf jeden Fall schlecht wegkommen wird. Aber hier in Pandemonium war das anders. Lena hat sich nicht sofort auf den nächstbesten gutaussehenden Jungen gestürzt, wie sonst ja so oft der Fall ist. Sondern es ist ganz unbewusst passiert und unter wirklich nachvollziehbaren Bedingugen, die ich jetzt aber lieber nicht verrate. Die Liebe zwischen Julian und Lena entwickelt sich vorsichtig und langsam, wie auch auch die zwischen Alex und Lena - und genau diese langsamen, zögerlichen und nachdenklichen Entwicklungen der Liebe, die sich aus diesen harten Umständen, dass Liebe ja angeblich eine Krankheit ist, ergeben, liebe ich so an der Delirium-Reihe.
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, gegen Julian und für den armen Alex zu sein. Aber ich muss ehrlich sagen, dass mir das einfach zu schwer gefallen ist. Denn Julian ist so unerfahren und auch verletzlich, dass man nicht einfach sagen kann, er sei ein Schwachkopf. Und außerdem ist da die Tatsache, dass Lena es sich wirklich verdient hat, glücklich zu werden, nach allem, was sie durchgemacht hat. Nach den Schmerzen, die sie durch Alex' Tod ertragen musste. Und unter diesen Gesichtspunkten kann ich nicht mehr sagen, dass es sich um eine typische Dreiecksbeziehung handelt und ich werde sie frühestens ab dem dritten Teil so sehen.

Das beste an den Delirium-Büchern ist die Kombination aus Laurens Schreibstil und Lenas Persönlichkeit. Dieses Zusammenspiel. Lena ist ein überaus nachdenklicher Mensch und Lauren kann diese Gedanken - die natürlich ursprünglich ihre eigenen sind - wunderbar in Wort fassen. Viele Seiten dieses Buches handeln einfach nur davon, wie Lena diese futuristische, schreckliche Welt sieht, ich würde am liebsten viel von ihren wunderschön formulierten und weisen Textabschnitten zitieren, aber ich belasse es bei einem.

"Trauer ist wie Versinken, wie Begrabenwerden. Ich treibe in Wasser, das die gelbbraune Farbe aufgewirbelter Erde hat. Jeder Atemzug ist Ersticken. Es gibt nichts, woran ich mich festhalten könnte, keine Ränder, keine Möglichkeit, mich hochzuziehen. Ich kann nichts weiter tun als loslassen.
Lass los. Spüre das Gewicht um dich herum, spüre, wie deine Lunge zusammengepresst wird, den langsamen, immer festeren Druck. Sink dahin. Da ist nichts außer dem Druck tief unten. Da ist nichts außer dem metallischen Geschmack, dem Echo vergangener Dinge und Tage, die aussehen wie Dunkelheit."


Sie zieht einfach wunderschöne Vergleiche und verbindet Worte, die jedem Menschen mehr oder weniger häufig durch den Kopf schwirren. Ich finde es so wundervoll, diese Zeilen zu lesen, in den Gedanken dieses nachdenklichen Menschen zu versinken und es bereitet mir eine unheimliche Freude, die schicksalshafte und tragische Geschichte dieses jungen Mädchens zu lesen.

Noch dazu kommt, dass Lauren sehr menschliche Charaktere geschaffen hat. Sie ähneln kaum den Stereotypen der zahlreichen Dystopien und auch nicht denen anderer Genres. Sie machen Fehler, aus Naivität teilweise, oder aus Sturheit oder Unwillen. Sie zeigen so viel Menschlichkeit. Die abgehärtete Raven, die schon so viel verloren hat und daurch verschlossen ist, der undurchschaubare Tack, Hunter als bester Freund, der unwissende Julian und natürlich die nachdenkliche und liebende Lena - sie alle muss man wohl oder übel im Laufe der Geschichte ins Herz schließen, auch wenn Raven immer recht ruppig und unnahbar scheint, und Julian erst auf der anderen Seite steht.
Pandemonium hat eine ganz eigene Stimmung, eine ganz besondere, die ein wunderschöner Schreibstil,ausdrucksstarke Persönlichkeiten und eine wunderschöne Liebesbeziehung hervorrufen. Ich habe Angst, nicht genug zum Ausdruck gebracht zu haben, wie sehr ich diese Bücher liebe, abder daran ändern kann ich nun sowieso nichts mehr. Man muss diese Bücher lesen. Wer es nicht tut, dem fehlt einfach etwas.

{Rezension} White Horse

White Horse // White Horse
White Horse #1
von Alex Adams
Klappbröschüre // 448 Seiten
ISBN: 9783492702522
Preis: 16,99€
Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Es enthält ein furchtbares Geheimnis. Denn als Zoe den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der verschwunden ist. Und sie stellt fest, dass sie von ihm schwanger ist. Auf sich allein gestellt, zählen für Zoe bald nur noch zwei Dinge – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von "White Horse" zu lüften? Und wie kann sie ihr ungeborenes Kind in einer Welt beschützen, die dem Tod geweiht ist?
Wow. Das war das erste, was ich dachte, als ich das Buch heute Nacht zuklappte. Diese Dysopie ist so anders als alle anderen ihrer Art, zumindest als jene, die ich bis jetzt schon gelesen habe. Endlich konnte mir eine Dystopie beweisen, dass das Genre nicht auf ewig von ein und demselben Schema abhängig ist!

Die 31-Jährige Zoe ist auf der Suche nach ihrem Freund Nick - und zwar schwanger, in einer Welt, die so, wie sie einmal war, nicht mehr existiert. 90% der Menschheiit sind ausgestorben, 5% sind gegen die dafür verantwortliche Seuche White Horse aus unerklärlichen Worten immun, und die restlichen 5% wurden durch White Horse schrecklich verändert, teilweise zu nicht mehr menschlichen Geschöpfen mutiert. Mitten in dieser Welt bewegt sich die Geschichte, und Zoe hat immer wieder mit den unterschielichsten Problemen zu kämpfen.

Dieses Buch ist wahrlich düster. Düster und auch abscheulich, teilweise geradezu ekelhaft. Ich zum Beispiel lese ja gerne mal beim Essen, aber das musste ich bei dieser Geschichte sein lassen. Denn wenn sich die schwangere Zoe, die kranke Lisa übergab, oder mal wieder eine Mutation auftauchte, dann kam mir das Essen gleich wieder hoch. Aber das war in meinen Augen nicht unbedingt negativ, sondern bewies eher, wie gut man sich diese düstere Welt vorstellen konnte. Es war, als hätte ich die Mutationen vor Augen, sähe den andauernden Regen, die grauen Wolken und nass-dunklen Straßen vor mir.

Und ich hatte noch kaum so ein klares Bild der Charaktere. Ich sah den abscheulichen Schweizer, der Zoe nicht in Ruhe ließ, praktisch vor mir, konnte zwar nicht genau in sein Gesicht sehen, wusste aber, was dahinter war. Zoe, mit ihren kleinen Fehlern, die so gern vertraute und beschützte, Irini, die hilfsbereite Frau, sogar Nick und Morris. Alle Charaktere konnte ich in Kategorien unterteilen, die nicht nur gut oder böse hießen, sondern auch stark oder schwach, misstrauisch oder naiv, ich hatte einfach das Gefühl, die Charaktere kennenzulernen, auch mit ihren Fehlern, die das Buch auch so düster machten.

Unheimlich gefallen hat mir eben auch die Geschichte, die endlich mal anders ist als die üblichen Dystopien. Und auch die Erzählweise. Denn es wechselte immer zwischen "Damals" und "Jetzt". Im unglücklichsten Fall hätte es verwirrend wirken können, aber die Abschnitte gingen immer gut ineinander über, man las praktisch zwei Geschichten parallel, aber es hat mich überhaupt nicht abgelenkt.
Adams hat ein wahres Meisterwerk unter den Dystopien geschaffen und meine Sicht dieses Genres grundlegend verändert und positiv beeinflusst. Jemand, der den Dystopien schon überdrüssig ist, sollte es unbedingt mit diesem Buch nochmals versuchen, Dystopien-Einsteiger werden begeistert sein. Wer es aber nicht so mit düsteren Romanen und leichtem Gruselfaktor hat, der sollte es bleiben lassen. Ich für meinen Teil bin aber beeindruckt!
Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar!

Followers